Skills
Karate seit 1998
2. DAN
NÖ Landesmeister Kata
staatlich geprüfter Übungsleiter
Training
Kindertraining
MO
18:00 – 19:15
PAZ 26 / 1020
Dojos
PAZ
PAZMANITENGASSE 26
1020 WIEN
Über mich
Mein Name ist Admir Eminic. Beruflich bin ich als Prozessexperte für Softwareentwicklung in der Automobilindustrie tätig. Karate begleitet mich seit 1998 und ist für mich weit mehr als nur ein Sport. Neben körperlichen Fähigkeiten vermittelt Karate auch Respekt, Fairness, Selbstdisziplin und die Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten. Besonders schätze ich den Einfluss der fernöstlichen Philosophie und die Verbindung von körperlicher und persönlicher Entwicklung.
Mein Karate
Wie bin ich zum Karate gekommen?
Mein Weg zum Karate wurde von mehreren Dingen geprägt: meiner Familie, den Martial-Arts-Filmen meiner Jugend und dem rauen Umfeld im Nachkriegsbosnien der 1990er-Jahre. Mit 14 Jahren erlebte ich, wie ein Jugendlicher von mehreren Gleichaltrigen angegriffen wurde, während niemand eingriff. Damals beschloss ich: „Ich muss lernen, wie man kämpft.“ Karate lag dabei nahe – mein Vater trainiert seit 1970, ist Danträger und Trainer, und auch viele andere Mitglieder meiner Familie haben Karate betrieben. Heute trainiert auch mein Sohn, und ich möchte meiner und seiner Generation weitergeben, was ich selbst durch Karate gelernt habe.
Worauf lege ich im Training als Trainer besonders Wert?
Respekt und Demut gehören für mich zu den wichtigsten Werten im Karate. Ich möchte den Kindern vermitteln, andere fair und freundlich zu behandeln, gleichzeitig aber hohe Ansprüche an sich selbst zu stellen. Nach jedem Training sollte man das Gefühl haben, wieder etwas dazugelernt zu haben. Dabei darf der Spaß nicht fehlen: Mit abwechslungsreichen Übungen und Spielen versuche ich, traditionelles Karatetraining kindgerecht und zeitgemäß zu gestalten. Besonders wichtig ist mir, dass die Kinder Vertrauen zu ihrem Trainer entwickeln.
Lieblings-Kata und warum?
Meine Lieblings-Kata ist Nijushiho. Sie unterscheidet sich von vielen typischen Shotokan-Kata und zeigt Einflüsse anderer Stilrichtungen. Besonders gefällt mir der fließende Wechsel zwischen langsamen, geschmeidigen Bewegungen und schnellen, explosiven Techniken.
In dieser Situation hat mir Karate (und die Lehren) weitergeholfen?
Karate hilft mir nicht nur in bestimmten Situationen, sondern begleitet mich jeden Tag. Es hat mich gelehrt, auch dann weiterzumachen, wenn eine Situation schwierig oder scheinbar aussichtslos ist. Es gibt mir Selbstvertrauen, innere Stärke und den Mut, Herausforderungen anzunehmen.
Seit mein Sohn mit acht Jahren mit Karate begonnen hat, konnte ich selbst erleben, wie positiv dieser Sport Kinder prägen kann. Sie werden körperlich stärker, selbstbewusster und lernen, mit Erfolgen ebenso wie mit Niederlagen umzugehen. Genau diese Entwicklung möchte ich als Trainer fördern: Kinder stark zu machen – körperlich, aber vor allem auch als Persönlichkeit.
Persönliches
Lieblingsbuch, -serie oder Film
„Der Derwisch und der Tod“ von Meša Selimović – ein philosophischer Roman über Macht, Dogmen, Zweifel und die Wandlung eines Menschen.
Ich bin großer Fan von
Arnold Schwarzenegger. Mich beeindruckt sein Weg von einem kleinen österreichischen Ort über den Bodybuilding-Weltmeister und Hollywoodstar bis hin zum Gouverneur von Kalifornien. Seine Zielstrebigkeit und sein Wille, scheinbar unerreichbare Ziele zu verfolgen, finde ich inspirierend.
Hobbys und Interessen
Neben Karate interessiere ich mich für japanische Anime, Science-Fiction-Serien und Filme. Besonders faszinieren mich die Kulturen Ostasiens sowie deren Geschichte, Philosophie und Kulinarik.
Ich wünsche mir
Ich wünsche mir, dass unsere Kinder durch Karate nicht nur Techniken lernen, sondern auch etwas für ihr weiteres Leben mitnehmen. Respekt, Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und innere Stärke sollen ihnen helfen, Herausforderungen selbstbewusst zu begegnen.
SENSEIS UND
TRAINER:INNEN
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